Eindrücke

Es geschah in der Nacht vom 24. Auf den 25. Dez. 2020.
Weihnachten. Gott kommt auf die Erde!
Gott kommt auf die Erde.

Ich schlage die Zeitung vom 24.12.2020 auf.
Schon die Titelzeile lässt mich stutzen: Corona-Virus endgültig ausgestorben WHO erklärt Pandemie als beendet.
Und auf Seite 2: Klimaziele 2020 mehr als erreicht!
Ganz Europa seit dem Herbst 2020 klimaneutral.
Erstaunt lese ich den UN-Bericht: Hunger auf der ganzen Welt besiegt!
und lese weiter: WHO-Statistik ermittelt, dass 2020 niemand an Unterernährung gelitten hat. Endlich greifen die weltweit vereinbarten Maßnahmen der UN.


Foto: (c) Julius Drost via Unsplash

Weihnachten ist wie der Duft von
Frieden, Fröhlichkeit und Keksen.
Wie der Klang von Stille Nacht.
Und vor allem wie Gemeinschaft und Zufriedenheit.

Johanna, 9 Jahre

Presbyterin und Köchin Ulrike Johne mit selbstgebackenen Keksen 2019

Ich empfinde es als einen großen Segen, nach einer dreiwöchigen Gottesdienstdurststrecke heute bei euch/Ihnen sein zu dürfen.
"Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig." Der Wochenspruch steht im Buch Jesaja und ist eine Aufforderung den Weg für Gott vorzubereiten.
In der Vorweihnachtszeit zünden wir gerne Kerzen an.
Wir schaffen neue wärmende Lichtquellen.
Licht bedeutet Leben, Orientierung und Wärme.
Einen beleuchteten Weg geht man doch gleich viel einfacher und leichter.
Gehen wir doch gemeinsam den beleuchteten Weg, den Gott uns entgegenkommt, und feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes feiern.“


Foto: (c) Ethan Sykes via Unsplash

Psalm 139

HERR, du erforschest mich
und kennest mich.
            Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es;
            du verstehst meine Gedanken von ferne.
Ich gehe oder liege, so bist du um mich
und siehst alle meine Wege.
            Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge,
            das du, HERR, nicht alles wüsstest.

Bereitet dem Herrn einen Weg, denn siehe, der Herr kommt gewaltig. (Jesaja 40, 3.10)

Advent. „Ankunft“. Da soll jemand kommen.
Wen erwarten wir?
Was erwarten wir?
Erwarten wir wirklich?

Lasst uns diesen ersten Adventsonntag feiern im Name Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. 

„Wir sagen euch an den lieben Advent“, EG 17 – die erste Strophe

Gebet

Gott, Vater im Himmel.

Manchmal geht es im Leben leicht und fröhlich dahin. Da ist es eine richtige Freude zu leben.

Manchmal im Leben geht es nicht so leicht. Da gibt es auch keine Freude.

Seltsame Zeiten erfordern seltsame Mittel.

Wir treffen im Moment so wenige Menschen wie möglich. Auch die, die wir sehr mögen und schätzen, sehen wir nicht persönlich.

Aus Rücksicht aufeinander. Aus Respekt voreinander.

Dunkle Wolken bedecken den Himmel.

Nebel liegt in unserem Bezirk.
Sorgen quälen.
Manchmal macht sich sogar Hoffnungslosigkeit breit.

In der Stille wollen wir dir nun anvertrauen,
was uns belastet und bedrückt, was noch offen ist.

[…]