Eindrücke

Weihnachten ist wie der Duft von
Frieden, Fröhlichkeit und Keksen.
Wie der Klang von Stille Nacht.
Und vor allem wie Gemeinschaft und Zufriedenheit.

Johanna, 9 Jahre

Presbyterin und Köchin Ulrike Johne mit selbstgebackenen Keksen 2019

Heute feiern wir Gottesdienst am Ewigkeitssonntag. Und dann auch noch im Lockdown – ohneeinander.

Wir denken dennoch aneinander. Und wir denken an unsere Lieben, die im letzten Jahr verstorben sind. Wir denken an sie, nicht ohne Traurigkeit. Wir denken an all die Erinnerungen, die uns auch über den Tod hinaus mit unseren lieben Verstorbenen verbinden werden. Wir gedenken still. Und wir lesen biblische Texte, die, von Generation zu Generation weiter getragen, von der Hoffnung sprechen.

Also ja, doch, lasst uns gemeinsam da sein, den Ewigkeitssonntag begehen; wir feiern ihn ernst und würdig, im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Psalm 126

Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird,
so werden wir sein wie die Träumenden.
Dann wird unser Mund voll Lachens
und unsre Zunge voll Rühmens sein.

Dann wird man sagen unter den Heiden:
Der Herr hat Großes an ihnen getan!
Der Herr hat Großes an uns getan;
des sind wir fröhlich:

Herr, bringe zurück unsre Gefangenen,
wie du die Bäche wiederbringst im Südland.
Die mit Tränen säen,
werden mit Freuden ernten.

Sie gehen hin und weinen
und streuen ihren Samen
und kommen mit Freuden
und bringen ihre Garben.

Bereitet dem Herrn einen Weg, denn siehe, der Herr kommt gewaltig. (Jesaja 40, 3.10)

Advent. „Ankunft“. Da soll jemand kommen.
Wen erwarten wir?
Was erwarten wir?
Erwarten wir wirklich?

Lasst uns diesen ersten Adventsonntag feiern im Name Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. 

„Wir sagen euch an den lieben Advent“, EG 17 – die erste Strophe

Gebet

Gott, Vater im Himmel.

Manchmal geht es im Leben leicht und fröhlich dahin. Da ist es eine richtige Freude zu leben.

Manchmal im Leben geht es nicht so leicht. Da gibt es auch keine Freude.

Seltsame Zeiten erfordern seltsame Mittel.

Wir treffen im Moment so wenige Menschen wie möglich. Auch die, die wir sehr mögen und schätzen, sehen wir nicht persönlich.

Aus Rücksicht aufeinander. Aus Respekt voreinander.

Dunkle Wolken bedecken den Himmel.

Nebel liegt in unserem Bezirk.
Sorgen quälen.
Manchmal macht sich sogar Hoffnungslosigkeit breit.

In der Stille wollen wir dir nun anvertrauen,
was uns belastet und bedrückt, was noch offen ist.

[…]