Eindrücke

Liebe Glaubensgeschwister,

ihr Lieben, die sich in unserer Gemeinschaft miteinander verbunden wissen!

Ich komme unangefordert, nicht extra eingeladen, aber hoffentlich nicht ungebeten.

Ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer ist mir in den letzten Tagen untergekommen: Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern auf ihn verlassen.

Ich denke, das können wir jetzt gut brauchen. „Widerstandskraft“ soll aber nicht als körperliche Abwehrkräfte, als Immunität missverstanden werden, sondern ist als Kraft zu verstehen, mit einer Notlage, mit einer besonderen Situation fertig zu werden – z. B. wie wir sie jetzt erleben. Dazu noch ein Paulus-Zitat (Römer 8, 28): Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Mir ist noch etwas untergekommen. Außer kleinere Wanderungen und Radausflüge sollen wir ja jetzt nichts unternehmen – wo doch traumhaftes Bergwetter lockt; so schaue ich mir halt – ein bisschen wehmütig – die Fotos an. Und eines möchte ich mit euch teilen:

Bild von Klettersteig

Ich finde, so ein Klettersteig hat uns auch geistlich viel zu bieten. Zuerst, als kleine Verblüffung, noch ein Bonhoeffer-Zitat: Christus ist nicht in die Welt gekommen, dass wir ihn begreifen, sondern dass wir uns an ihn klammern, dass wir uns einfach von ihm hinreißen lassen in das ungeheure Geschehen der Auferstehung.

Bibeltexte aus: Luther-Bibel 2017, abzurufen unter www.die-bibel.de.

Beginn: Kerze anzünden

Jesus sagt:
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ –
Wir sind versammelt. An unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten.
Aber im Beisein des Einen.
Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.

Lasst uns beten:

Gott.
Wir sind da. Und Du auch.
Wir sind verbunden.
Mit Dir.
Mit anderen, die beten.
Wir sind hier mit allem, was uns gerade bewegt.
Lass uns zur Ruhe kommen.

Stille

Höre unser Gebet.
Amen.

Psalm 69

Gott, hilf mir!
Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle.
Ich versinke in tiefem Schlamm,
wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen.
Ich habe mich müde geschrien,
mein Hals ist heiser. Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott.
Denn um deinetwillen trage ich Schmach,
mein Angesicht ist voller Schande.
Ich bin fremd geworden meinen Brüdern

Andacht für Sonntag, 29.03.2020 – Judika

(Bibeltexte aus: Luther-Bibel 2017, abzurufen unter www.die-bibel.de)

Beginn: Kerze anzünden

Jesus sagt: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“
– Wir sind versammelt.
An unterschiedlichen Orten, unterschiedlichen Zeiten.
Aber im Beisein des Einen.
Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.

Lasst uns beten:

Gott.
Wir sind da. Und Du auch.
Wir sind verbunden.
Mit Dir.
Mit anderen, die beten.
Wir sind hier mit allem, was uns gerade bewegt.
Lass uns zur Ruhe kommen.

Stille

Höre unser Gebet.
Amen.

Psalm 43

Schaffe mir Recht, Gott

Schaffe mir Recht, Gott, / und führe meine Sache wider das treulose Volk
und errette mich von den falschen und bösen Leuten!
Denn du bist der Gott meiner Stärke:
Warum hast du mich verstoßen? Warum muss ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich drängt?
Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten
und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung,
dass ich hineingehe zum Altar Gottes, / zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist,
und dir, Gott, auf der Harfe danke, mein Gott.
Was betrübst du dich, meine Seele,
und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

Amen.